• Sa. Okt 1st, 2022

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Spielen geht immer – Egal ob man arm oder reich ist!

Es war einmal eine globale Krise namens Corona. Publisher scheffeln seit Tag 1, nach Einführung des neuen digitalen Zeitalters, mehr Geld als Sie sollten auf Kosten ihres Verstandes, der immer mehr mit ihrer endlosen Gier zerfressen wurde. Nach dieser zugegebenermaßen provokanten Einführung, ist es an der Zeit zu erklären, was im Videospielmarkt in Deutschland falsch läuft.

Seit langer, langer Zeit werden wir Spieler werden von allen Publishern gebeutelt und wie eine Zitrone ausgequetscht und bekommen im Austausch nur noch halbfertige Spiele bis zum Ende unseres Lebens, wenn dieses Debakel von Videospielindustrie nicht bald aufhört!

Publisher wie Microsoft, Sony, Steam, Epic Games, usw. treiben immer weiter ihre „Digital Only“- Revolution voran. Sie locken euch jahrelang mit günstigen Abos an, nur um euch klammheimlich weiter an uns finanziell abzugreifen.

Der Xbox Game Pass machte den Anfang: 12,99 € für eine „gute“, gemischte Auswahl nach Spielegeschmack und die Partnerschaften mit EA oder weiteren aufgekauften Studios wie Bethesda runden das ganze Menü gelungen ab.

Könnte man meinen!

Ein Spiel im Xbox Game Pass zu spielen ist, buchstäblich, wie Netflix schauen – nur mit dem Unterschied, dass ein Wunschfilm ca. 2 Stunden dauert, während Spiele auch gerne mal 20 bis 100 Stunden Zeit in Anspruch genommen wird. Hat man dazu noch einen Job, Schule oder auch mal andere Hobbys wie z.B. Anime schauen sieht es übel aus, wenn dein Spiel, was du angefangen hast, nicht mehr im Abo verfügbar ist.

Man kann aber auch so dreist sein wie EA und das „neue FIFA„, was in 2 verschachtelten Abo-Modellen versteckt wird: Während ihr für den Vollpreis das neue FIFA ab Tag 1 bekommt, müssen andere Abonnenten 9 Monate später warten. Dumm nur, wenn 9 Monate später ein neues FIFA frisch auf dem Markt kommt und das ein Jahr alte FIFA-Spiel für die Meisten schon veraltet ist und es nicht mehr spielen! Aber das geht ja noch irgendwie: Denn für 12,99 € im Monat ist dies, gerade noch, ein einigermaßen humaner Preis.

Böse wird es, wenn Sony auf die tolle Idee kommt, sich ebenfalls an einem Game Pass versucht und seine eigene Community in Arme, Mittelreiche & Richkid-Fanboys unterteilt – Denn nur die würden 119,99 € im Jahr für einen nicht funktionierenden Cloud-Service namens PSNow ausgeben. Was allerdings auch nicht nachzuvollziehen ist, da die reichen Fanboys sich eh ab Tag 1 alles neu kaufen würden!

Das weiß Sony ganz genau und geht natürlicherweise auf das romantische Gefühl der Playstation-Fans ein, nur um seine Kunden letzten Endes ganz auszuziehen, während viele Menschen in dieser globalen Pandemie gerade ihren Job verloren haben.

Aber kommen wir jetzt nun auf Square Enix zu sprechen: Denn da fragt man sich ernsthaft, ob Sephiroth oder Yosuke Matsuda der Antagonist von Final Fantasy VII Remake sein sollte. Denn so viel, wie da in der Story mies herumexperimentiert wurde, ist das auch noch zu verkraften…

Besonders toll ist es, wenn Bandai Namco Entertaiment eine Beta zum neuen My Hero AcademiaBattle Royale rausbringt und – oh Wunder! – dieses dann nicht deutlich kennzeichnet, dass diese nur für die USA und deren Konten vorgesehen ist und man davon ausgeht, dass Deutsche und Europäer in unserer globalisierten Welt Englisch können oder Übersetzungsprogramme bedienen können. Dumm nur, wenn ALLE sich mit dem jeweiligen Playstation-Account zu einer Beta Global anmelden können, man dann genommen wird und der Playstation Store einem Folgendes sagt.

Quelle: Sebastianos Jungbluth / Sony Playstation 4

Und da fragt man sich verständlicherweise dann, wieso das weder von Bandai Namco Entertaiment, noch von Sony Playstation kommuniziert wurde!

Im Gegenteil: Denn Pressekollegen von Eurogamer.de oder auch Play3.de verlinken fröhlich auf die offizielle englische Beta-Seite wo Bandai Namco Entertaiment die amerikanischen Codes für Playstation-Accounts herausgibt! Ohne Warn- oder irgendwelche Hinweise.

Vor wenigen Tagen erschien die Closed Beta zu Bandai Namcos DRAGON BALL: THE BREAKERS. Zwar funktionierten die Store-Codes der Beta, war aber spielerisch und grafisch eine absolute Katastrophe. Kein Matchmaking, Abstürze und ein eintöniges Tutorial, welches als Vollpreisspiel für 19,99 € im Playstation/ Xbox Store angeboten wird. Ein absolutes Armutszeugnis.

Aber das bessere Entwicklerstudio Cyber Connect 2 kann nun mal nicht alles machen. Denn diese Entwickler brauchen die Mehreinnahmen, weil Bandai Namco dummerweise Blue Protocol bereits im Jahre 2019 viel zu früh aus Geldgier angekündigt hatten und der Director regelmässig, wegen Überforderung, Depressionen bekommt. Dennoch glauben sie noch an ihm und die Fans werden weiterhin immer weiter vertröstet….

Während auf der anderen Seite miHoYo einen spielerischen Free2Play-Kracher nach dem anderen hervorbringt: Guns Girl Z, Tears of Themis, Honkai Impact 3rd, Genshin Impact, Zenless Zone Zero, Honkai Star Rail, usw.

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Da fragt man sich schon, ob es gut ist, dass sie an den Direktor glauben und ihn mental und wirtschaftlich unterstützen. Man hätte das Projekt lieber als „gescheitert“ ernannt werden sollen, nur um im Geheimen das Spiel doch weiterzuentwickeln, nur um es dann, wie bei miHoYo, aus dem Nichts anzukündigen.

Ich als Kunde weiß halt auch, dass ich mein Geld bald lieber in sehr gute und faire Free to Play-Modelle investieren werde, anstatt weiter so fette Bosse wie einen Yosuke Matsuda (Square Enix) durchzufüttern. Denn solche Bosse bekommen den Hals nicht voll, ignorieren ihre Fans, denken sich NFT- und Metaverse-Pläne aus und ballern beschissene Ports heraus wie die lieblosen Mobile-Versionen von Final Fantasy. Nur um Jahre später für 10 € dasselbe Produkt in etwas hübscher aufzutischen.

Die Videospielindustrie hat natürlich massive Kosten, da fette Triple A-Produktionen wie ein Tales of Arise, Final Fantasy VII Remake, Kingdom Hearts IV, Elden Ring, One Piece Odyssey und Co., aufgrund ihrer hohen Qualität, einiges an Geld in die Produktionskosten fällt. Aber das war vor 10 Jahren auch nicht anders.

Natürlich sehen diese Spiele verdammt gut aus. Aber niemand schreit danach, in jedem neuen Spiel immer eins draufzusetzen. Manchmal hilft auch die Devise „Schuster bleib bei deinen Leisten“ und einfach mal wieder Qualität statt Quantität zeigt. Denn wir, als Kunden, werden mit dem Weg der Geldgier dieser heutigen Videospielindustrie die Quittung zahlen!

Auch muss heutzutage jeder in seinen Präsentationen 30 Minuten lang zeigen, wie divers und weltoffen man ist – nur um zu kaschieren, dass man nichts zu zeigen hat.

Wir haben es schon lange verstanden! Sie haben so viele unterschiedliche Menschen aus allen Herren Herkunftsländer wie Deutsche, Chinesen, Japaner, Engländer, usw. in ihren Studios involviert: Von hetero bis homo-, pan-, a- und bisexuell ist alles mit dabei…

Trotzdem ziehen wir armen Leuten das Geld aus den Taschen. Ungeachtet dessen, dass die Lebensmittelpreise bestialisch teurer geworden sind.

Und das ist einfach widerlich und mega schade.

Von daher hier ist mein Verbesserungsvorschlag: Sorgt erstmal dafür, dass euer Kerngeschäft wieder funktioniert und ihr zufriedene, glückliche Kunden habt. Und keine hirnlosen Fanboys.

Ich bin euer LetsPlayEgamer powered by EgamersNetworkTV

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