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Spielen geht immer - Egal ob man arm oder reich ist!

Aktualisiert am 04. Juli 2022: Gemeinsam mit meinem Psychologen haben wir im November 2021 Hilfe beim Amtsgericht Oberhausen beantragt, indem ich eine gesetzliche Betreuung bekommen sollte. – Jedoch mit ernüchternden Ergebnissen.

Seit April 2021 liegen unsere Nerven blank: Denn unser Vermieter lässt uns, mit seinen Schikanen bis zum heutigen Tage nicht in Ruhe. Und das, obwohl das Amtsgericht Oberhausen Kenntnis von dieser sehr alarmierenden Situation hat.

Ich habe Angstattacken, bekomme mittlerweile des Öfteren Nervenzusammenbrüche, da wir monatelang wie ein Spielball von der Stadt Oberhausen in Form des Arbeitsamtes hin- und her kutschiert werden. Dies geht solange bis zu einem Punkt, wo wir beide vor Erschöpfung massive Depressionen und Angstattacken bekommen und dadurch absolut nicht mehr zur Ruhe kommen.

Als mein Psychologe meinen mentalen und besorgniserregenden Zustand sah, schlug er mir eine gesetzliche Betreuung seitens des Amtsgerichts Oberhausen vor. Dementsprechend haben wir Ende November 2021 gemeinsam den Antrag auf Betreuung gestellt.

Die Rückmeldung ließ sich jedoch ziemlich lange auf sich warten: Denn erst Ende Januar 2022 erhielt ich die ersten Gesprächsbesuche der Betreuungsleitung, sowie der Richterin. Ich teilte ihnen meinen Hilfebedarf mit und zeigte ihnen u.A. auch die Schäden unseres Vermieters, die er durch seinen offensichtlichen Hausfriedensbruch fabriziert hatte. (Kaputte Balkontürleiste, sowie ein kaputter Wasserhahn, wo das Wasser seitdem nur noch durchfließt.) Auch zeigte ich ihnen die undichten Fenster, sowie die Wasserschäden über unseren Balkon. (Wir berichteten dies bereits in unserem älteren Artikel)

Aufgrund der monatelangen Überforderung brauchte ich zudem dringend formelle Hilfe in der Weiterbewilligung des ALG2-Antrags, sowie um die Erneuerung meines spanischen Reisepasses, welches Ende diesen Monats ausläuft.

Diese Hilfestellungen haben sie aufgenommen und ich erhielt im März 2022 endlich eine Betreuerin:

Jedoch haben wir uns zu früh gefreut…

Denn mit dieser Betreuerin hatte ich mehr Belastung als mir lieb war: Mal hatte sie Schulterschmerzen, mal hatte sie Urlaub, mal wollte sie mit mir den Bewilligungsantrag nicht ausfüllen und auch beim Gespräch mit meinem Psychologen war sie nicht vor Ort, obwohl wir es ausgemacht hatten.

Auch machte sie immer genau das Gegenteil von dem, was ich zu dem Zeitpunkt benötigte, indem sie anfangs von mir monatliche Kontoauszüge wollte. Das war aber in dem Gespräch nicht vereinbart worden, sodass ich kurz davor war das komplette Betreuungsverhältnis zu kündigen.

Als das Amtsgericht und auch die Betreuerin sich wieder telefonisch bei mir gemeldet hatten, hatten wir uns darauf geeinigt einen Neubeginn zu starten und hatte sie schon auf den kommenden Reisepass aufmerksam gemacht.

Doch wie man es sich sicherlich vorstellen vermag, passierte nichts – und mein Freund schrieb meiner Betreuerin eine Mail, da wir langsam den Verdacht hatten, dass sie nichts mehr machen würde. Daraufhin kamen wieder von ihrer Seite aus körperliche Gebrechen hinzu, welches wir, in unserer aktuellen Verfassung nicht mehr nachvollziehen und gebrauchen können.

Am Ende musste ich, neben den anwaltlichen Angelegenheiten meines Freundes und den Vermieterschikanen, alles alleine bewältigen. Als daraufhin meine Betreuerin sich bei mir gemeldet hatte, fragte sie mich vorwurfsvoll warum ich den ALG2-Antrag eigenwillig gestellt hatte. Ich konnte diese Aussage absolut nicht nachvollziehen, da sie mir selbst zuvor mitgeteilt hatte, dass es sowieso zu spät sei, den Antrag zu stellen und fragte mich, ob ich stattdessen den Antrag ausfüllen könne!

Bis meine Betreuerin sich gemeldet hatte vergingen einige Wochen… Und so viel sei gesagt:

Hätte ich den Antrag nicht rechtzeitig abgeschickt und hätte auf meine Betreuerin gewartet, hätte ich kein Geld vom Jobcenter bekommen!

Weder als Eigenbedarf, noch als Miete!

Zu dem Zeitpunkt muss ich erwähnen, dass ich da bereits schon mental korrumpiert war, meine Betreuerin mich, aufgrund ihrer Fahrlässigkeit, in eine Notlage gesteckt hatte, wo ich keine Wahl habe als zu agieren, da mein Freund und ich in einer Bedarfsgemeinschaft leben und wir nun mal voneinander abhängig sind.

Dementsprechend ist die Frage durchaus berechtigt, wofür solche Personen bezahlt werden, wenn sie ihren Job nicht ernst nehmen und ihren Patienten ihrem Schicksal überlassen.

Währenddessen mobbt uns der Vermieter dauerhaft aus der Wohnung, indem er am 10. März 2022 eine trinkfreudige Mieterin über uns einziehen lässt, uns an dem Tag mehrmals belästigt hat und über den gesamten Monat ihren Feierlichkeiten nachgegangen ist. Nachdem unser Vermieter einen Monat später die partyfreudigen Mieter aus der Wohnung geworfen hat, vergrößerte er den Parkplatz seines Hotels, wo wir langsam die Vermutung haben, dass diese Guerillaaktion bewusst eingesetzt wurde, um uns aus der Wohnung heraus zu ekeln, damit er ein Hotelzimmer daraus machen kann.

Danach kamen Mieterhöhungen mit Haus & Grund. Diese wurden so argumentiert, dass der Wohnkomplex renoviert worden sei. Dies stimmt jedoch z.T. da unsere Wohnung von der Renovierung nicht betroffen ist und wir immer noch unsere undichten Fenster, unseren beschädigten Wasserhahn, sowie unser Wasserschaden über unserem Balkon haben und unser Vermieter es nicht für nötig empfunden hat, diese von ihm aus verursachten Mängel zu beheben bzw. zu reparieren!

Mein Freund war bereits letztes Jahr wegen dieser Vermieterschikane suizidgefährdet gewesen, den mitunter das Amtsgericht auch zu verantworten hat. Und bis heute ist es dem Amtsgericht egal gewesen was mit ihm passiert ist. Denn diese hatten unsere Prozesskostenbeihilfe abgelehnt und trotz Beweismaterial unsererseits hat ihnen unsere Aussage nicht interessiert, sodass mein Freund fälschlicherweise dran glauben und seit letztes Jahr an den Vermieter Strafe zahlen muss.

Interessant ist auch, dass der Vermieter, den von uns angeblich verursachten Wasserschaden, als so dringlich abgestuft hatte, dass er nach dem Urteil direkt Hausfriedensbruch begangen (welches wir direkt letztes Jahr im November angezeigt hatten) und unsere Sachen beschädigt hatte, nur um dann bis heute nichts zu tun!

Nun wurde ich vom Amtsgericht wieder einmal im Stich gelassen: Denn dadurch, dass mich mal wieder kein Betreuer sich meiner Angelegenheiten annehmen möchte, besteht nun die Gefahr, dass ich höchstwahrscheinlich von der Bundesrepublik Deutschland nach Spanien abgeschoben werde. Auch kann ich aufgrund meines bereits abgelaufenen Reisepasses nicht mehr ins Testzentrum gehen, um dann zum spanischen Konsulat nach Düsseldorf fahren! Scheinbar nimmt das Amtsgericht Oberhausen diese Fahrlässigkeit sogar in Kauf, damit ich kein Problem mehr für diese Stadt und das Land Deutschland bin.

Interessant wenn man bedenkt, dass ich ja angeblich keine Ausländerin, sondern EU-Bürgerin sei und ich angeblich besser umsorgt werde….

Falsch gedacht!

Für solche Fälle wäre auch eine Amtsgerichtsbetreuung zuständig, aber das scheint wohl für die meisten dort vollkommen egal zu sein…

Anders ist diese Willkür von diesem Amtsgericht nicht zu erklären. Es ist hochgradig alarmierend das in unserem „Rechtsstaat“ Gesetze so gedehnt und verformt werden können, dass man „kleine Leute“ so lange psychisch legal drangsalieren darf bis diese wohl irgendwann selbst den Löffel abgeben.

Während andere Leute sich bei minimalen Angelegenheiten über Rassismus, Gendern und Diskriminierung im Jahr 2022 beklagen, so wird in solchen existenzgefährdeten Situationen eiskalt weggeschaut und das Leben geht weiter…

Frei nach dem Motto: „Juckt mich nicht. Ich verdiene sowieso genügend Geld, hab einen Dach über den Kopf, kann hamstern und tu was für die Gesellschaft, indem ich nur Gendersternchen verwende, PR-Events organisiere und etwas über Diskriminierung teile und das war´s.“ Ohne sich mal wirklich mit der Thematik der Diskriminierung auseinanderzusetzen.

Ist ja egal, ob es so ist. Einfach Glotze einschalten und abschalten.

Man ist das ja gewohnt das Spanien oft von Deutschland durch den Dreck gezogen wird. (s. Hoteldokus oder angeblich dreckigem Wasser… Kurios, dass in meinem Herkunftsort das Wasser kalkfrei ist, während es hier teilweise in anderen Orten Deutschlands das Wasser extremst kalkhaftig ist.)

Aber hey… Mallorca ist aber trotzdem noch in Ordnung!

Erwähnenswert ist jedoch seit Corona die aktuelle Arbeitsmoral: Während einige in dieser schweren Zeit wirklich ihr Bestes geben und sich bis zum Excess durcharbeiten, nutzen viele (teilweise gut bezahlte) Mitarbeiter diese Zeit aus, um Corona als Ausrede für alles zu verwenden, nur um ihren Job nicht machen zu brauchen.

Dies habe ich seit letztes Jahr persönlich sowohl beim Amtsgericht, Intego, Ver.di, als auch in der Klinik meines Lebensgefährten erfahren, indem sie ihm Essensentzug gaben!

Damals hatte ich wirklich vertrauen in unser Rechtssystem – jedoch glaube ich mittlerweile, dass jeder Hartz IV-Empfänger einen fachkompetenteren Job abliefern könnte, als diejenigen mit denen wir uns bis zum heutigen Tage auseinandersetzen mussten!

Von daher mein dringlicher Appell an diese Stadt: Ändert endlich eure Arbeitsstruktur und euer (Personal-)Management! Denn eine Minigolfanlage kann diese Zustände garantiert nicht retten!!!

Stand 04. Juli 2022: Dank unseres letzten Termins am Freitag, dem späten Nachmittag, habe ich endlich eine fachkompetente Betreuerin bekommen, die sich höchstwahrscheinlich ab dem 11. Juli 2022 meiner Angelegenheit annehmen möchte.

Sollten sich dennoch Änderungen vorgeben, so halte ich euch auf dem Laufenden.

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